Hilfe bei Trauma


"Die schwierigste Zeit in unserem Leben ist die beste Gelegenheit, innere Stärke zu entwickeln."

                                                                                                                                                              Dalai Lama


Traumahilfe - der Weg zur Gesundung 

In der Bewältigung von Trauma geht es darum, für sich einen Weg zu finden, wieder ins Leben zu kommen. Die Gesundung bzw. Heilung geschieht im Prozess. In diesem Prozess die Stabilisierung der Betroffenen Vorrang vor einer direkten Konfrontation mit dem Trauma. Das gilt sowohl für den Bereich der Traumafachberatung / Traumapädagogik als auch für die Traumatherapie. Eine bewusst angestrebte Traumakonfrontation birgt die Gefahr der Retraumatisierung. In manchen Fällen ist es notwendig, sich dem Trauma verstärkt anzunähern. Die Traumatherapie in diesem Fall die  Traumakonfrontation verstärkt  in den Heilungsprozess ein. 

 

Stabilisierung: Mein Arbeitsschwerpunkt

Stabilisierung beinhaltet die (Wieder-) Entwicklung eines starken Gefühl von Sicherheit, d.h. ganzheitlich mit dem Körper, dem Verstand und mit den Gefühlen zu begreifen, dass die Gefahrensituation vorbei ist. Es bedeutet auch, aus der Ohnmacht herauszukommen und Kontrolle über sich zu wiederzuerlangen. Es geht darum, ein Zugehörigkeitsgefühl zu schaffen gegen Einsamkeit, das Selbstwertgefühl zu stärken  gegen Minderwertigkeit, positive Beziehungen zu fördern gegen Beziehungslosigkeit. Zu einer Stabilisierung kann außerdem das Wissen über Trauma beitragen, indem wir zuordnen können, was in unserem Körper passiert (Psychoedukation). 

Wenn es uns nicht gut geht, fällt es uns oft schwer, unsere eigenen Fähigkeiten und inneren Kräfte wahrzunehmen. Ziel ist es bei der Stabilisierung auch, ein Bewusstsein für unsere Ressourcen wiederzuerlangen, sie bei Bedarf weiterzuentwickeln und gegebenenfalls neue aufzubauen.